Trotz Millionenloch: Raiffeisen hält an Leonteq fest

Entgegen früheren Plänen will die Genossenschaftsbank ihren Anteil am Derivatespezialisten nicht abbauen.

Die Beteiligung hatte bei der Raiffeisen im Geschäftsjahr 2018 ein Loch von rund 57 Millionen Franken in die Kassen gerissen. (Foto: Keystone)

Die Beteiligung hatte bei der Raiffeisen im Geschäftsjahr 2018 ein Loch von rund 57 Millionen Franken in die Kassen gerissen. (Foto: Keystone)

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Raiffeisen bleibt mit einem Anteil von 29 Prozent Ankeraktionär bei Leonteq. Ursprünglich wollte Raiffeisen ihre Beteiligung an Leonteq bis auf minimal 19 Prozent abbauen. Die Beteiligung hatte bei der Raiffeisen im Geschäftsjahr 2018 ein Loch von rund 57 Millionen Franken in die Kassen gerissen.

Aufgrund der langjährigen Kooperation im Bereich der Emission strukturierter Produkte sei man vom Potenzial Leonteqs überzeugt, erklärte nun Raiffeisen Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué. Man stehe auch hinter dem Geschäftsmodell des Finanzdienstleisters.

Zudem besetzt Raiffeisen ihren vakanten Verwaltungsratssitz bei Leonteq. Leonteq nominiert den von Raiffeisen Schweiz vorgeschlagenen Dominik Schärer für das Aufsichtsgremium. Dieser soll spätestens Ende September an einer ausserordentlichen Generalversammlung gewählt werden. (sda)

Erstellt: 17.07.2019, 07:54 Uhr

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