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Drohender Parteiausschluss Zürcher FDP-Politiker erntet Shitstorm wegen Corona-Tweet

Nach einer menschenverachtenden Aussage in den Sozialen Medien muss ein Stadtzürcher FDP-Politiker mit «drastischen Konsequenzen» rechnen.

Umstrittener Eintrag: Ein FDP-Politiker löste mit seinem «menschenverachtenden Tweet» einen Shitstorm aus.
Umstrittener Eintrag: Ein FDP-Politiker löste mit seinem «menschenverachtenden Tweet» einen Shitstorm aus.
Bild: KEYSTONE

Es gebe auf der Welt «zu viele Übergewichtige, zu viele kranke Menschen, zu viele Menschen mit schwachem Immunsystem, zu viele Hochbetagte. Corona bereinigt das jetzt». Das schrieb ein Stadtzürcher FDP-Politiker (Name der Redaktion bekannt) in einem mittlerweile gelöschten Beitrag auf Twitter. Und er machte gleich noch eine Umfrage bei der Community, ob es so schlimm sei und man «auf Teufel komm raus alle gesund päppeln und am Leben erhalten» müsse.

Damit löste der FDP-Mann, gewähltes Mitglied einer Zürcher Kreisschulbehörde, am Wochenende einen veritablen Shitstorm auf Twitter aus, wie «20 Minuten» berichtet. Nutzer kritisierten die «menschenverachtende» Aussage: «Das ist nicht zu entschuldigen. Eugenik von einem Mitglied der Kreisschulbehörde. Sie gehören weder dorthin noch in die Politik!» Ein anderer Twitter-Nutzer bezeichnete die Aussage als «traurigen Höhepunkt monatelanger sozialdarwinistischer Corona-Verharmlosung, angesichts Tausender Toten». Das sei «wirklich unterste Schublade», twitterte ein anderer.

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