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Neubau bis 2024Zürcher Gemeinderat gibt Okay für neue Reha-Klinik

Eine Stiftung soll auf dem Areal des Stadtspitals Triemli eine Rehabilitationsklinik betreiben. Kritik kommt nur von ganz links.

Die Stiftung Kliniken Valens soll auf dem Triemli-Areal bauen können.
Die Stiftung Kliniken Valens soll auf dem Triemli-Areal bauen können.
Foto: Keystone

Auf dem Areal des Stadtspitals Triemli wird seit mehreren Jahren eine Rehabilitationsklinik geplant. Nun hat der Zürcher Gemeinderat den Baurechtsvertrag mit der Stiftung Kliniken Valens genehmigt.

Der Zürcher Gemeinderat genehmigte am Mittwoch den Baurechtsvertrag für eine neue Rehabilitationsklinik auf dem Triemli-Areal. Kritische Stimmen kamen allerdings von der AL, die die Auslagerung des Projekts an eine aussenstehende Stiftung monierte.

Die SP hob lobend den kurzen Weg zwischen dem Zürcher Stadtspital und der geplanten Reha-Klinik hervor. Für die SVP war entscheidend, dass die geplanten Investitionskosten von 80 Millionen Franken zu Lasten der Stiftung gehen – und nicht die Stadtfinanzen belasten.

Stadtrat Andreas Hauri (GLP) ging auf dieses Argument ein und wies darauf hin, dass im Kanton Zürich eine Unterversorgung bei der Rehabilitation herrsche. Die Zeiten, in denen die Patientinnen und Patienten in die Berge für die Reha fuhren, seien vorbei, so der Vorsteher des Gesundheits- und Umweltdepartements.

Einnahmen von 202'000 Franken

Hinter dem Projekt steht die gemeinnützige Stiftung Kliniken Valens, die vertraglich mit dem Stadtspital Waid und Triemli zusammenarbeitet. Der Reha-Betrieb soll in einer ersten Phase mit rund 50 Betten und einem begrenzten Leistungsumfang in den bestehenden Gebäuden des Stadtspitals Triemli aufgenommen werden. In einer zweiten Phase erfolgt der Umzug in das neue Reha-Gebäude mit 120 Betten auf dem Triemli-Areal.

Der Baurechtsvertrag gilt für 62 Jahre, mit Verlängerungsoptionen von zwei Mal 15 Jahren. Den Baurechtszins schätzt die Stadt auf jährlich 202'000 Franken.

Die Rehabilitationsklinik soll voraussichtlich Ende 2024 den Betrieb aufnehmen. Der Neubau soll Patientinnen und Patienten aus Zürich einen einfachen und nahen Übergang vom Akutspital in die Rehabilitation bieten. Auch Synergien durch die geografische Nähe der Institutionen sollen ermöglicht werden.

SDA