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Peter Haerle vor ObergerichtZürcher Kulturchef hat die Ehre von Heidi Weber nicht beleidigt

Wegen eines Satzes zog Heidi Weber den Zürcher Kulturdirektor vor Gericht. Doch der Gründerin des Le-Corbusier-Pavillons geht es um mehr als eine Ehrverletzung.

Der abgetretene Zürcher Kulturchef Peter Haerle vor dem von Heidi Weber erbauten Le-Curbusier-Pavillon.
Der abgetretene Zürcher Kulturchef Peter Haerle vor dem von Heidi Weber erbauten Le-Curbusier-Pavillon.
Foto: Anna-Tia Buss

Heidi Weber hat in ihrem Leben schon viel gekämpft und damit auch einiges erreicht. Ohne sie wäre in den 1960er-Jahren in Zürich nie ein Pavillon für den französischen Architekten Le Corbusier gebaut worden. Dieses Jahr wird Weber 94 Jahre alt. Zuletzt wohnte sie in Dubai, und in Zürich kämpft sie noch immer um ihren Pavillon und die Anerkennung für ihr Lebenswerk.

Im jüngsten Gerichtsverfahren gegen den diesen Monat abgetretenen Kulturdirektor Peter Haerle hat sie nun aber bereits zum zweiten Mal auf der ganzen Linie verloren. Das Obergericht hat Haerle am Donnerstag wie schon die Vorinstanz vollumfänglich von dem Tatvorwurf der üblen Nachrede freigesprochen. Es auferlegte Weber den grössten Teil der Gerichtskosten von 3000 Franken und verpflichtete sie, Haerle eine Prozessentschädigung von 3750 Franken zu bezahlen.

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