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EU-WiederaufbaufondsZu Hause kann sich Macron
nicht feiern lassen

In Brüssel hat er sich weitgehend durchgesetzt – doch nutzt ihm das auch bei den skeptischen Wählern zu Hause? Der französische Präsident Emmanuel Macron.

Merkels Widerstand konnte er brechen

Die Wähler dürften Macrons Verhandlungskünste ignorieren

Macron will sich nicht verändern

Ein unsicherer Plan

13 Kommentare
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    Boris Fray

    Seit drei Jahren hat sich überall in Frankreich ein tiefgreifender Protest erhoben. Er hat bisher unbekannte Formen angenommen. Sich auf das republikanische Ideal berufend, stellt er die Art und Weise in Frage, wie politische Mitarbeiter den Institutionen dienen. Angesichts dessen täuscht der Präsident der Republik eine Kooperation vor, die er bei jedem Schritt manipuliert. Die schlimmsten Feinde des Landes sind nicht diejenigen, die es in Gemeinschaften aufteilen wollen, sondern diejenigen, die gewählt wurden und die Bedeutung ihres Mandats vergessen haben. Es ist die Frankreich und nicht die EU wichtig. Man kann di napoleonische Kriege nur dann führen, wenn das Volk hinter den Präsidenten fest steht, sonnst wird der General alleine auf dem Feld die Bajonetten des Feindes spüren. Kein Regime kann ohne die Unterstützung seines Volkes weitermachen. Wenn sich dieser Wahlurnenstreik während der Präsidentschaftswahl der Republik im Mai 2022 wiederholt, wird das System zusammenbrechen. Keiner der politischen Führer scheint sich darum zu kümmern. Sie wollen sich nur die Zeit mit Nebensächlichkeiten und den Muskelspielen noch erkaufen, um dann später in Nebel der Geschickte zu verschwinden. Macron war nur eine Figur der Gegenwart gewesen, aber als ein De Gault wird er sicher nicht in Erinnerung bleiben. Es fehlt an die Kraft, Moral, Visionen und Vertrauen des Volkes.