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Belinda Bencic in Quarantäne«Zum Glück war ich nicht in ihrer Nähe»

Seit sieben Tagen darf die St. Gallerin ihr Hotelzimmer in Melbourne nicht verlassen. Erstmals spricht sie über das Virus, fehlende Chancengleichheit und Novak Djokovic.

Ihr Flug nach Melbourne war der schlimmste: Am meisten vermisst Belinda Bencic in ihrer Isolation frische Luft.
Ihr Flug nach Melbourne war der schlimmste: Am meisten vermisst Belinda Bencic in ihrer Isolation frische Luft.
Foto: Jürgen Hasenkopf (Freshfocus)

Dafür, dass sie schon seit über sieben Tagen ihr Zimmer im Hyatt von Melbourne nicht verlassen konnte, ist Belinda Bencic an diesem Freitag unerwartet gut gelaunt und gesprächig. In den 50 Minuten, während denen sie in einem Videointerview erstmals Fragen zu ihrer harten Quarantäne beantwortet, sagt sie mehrmals: «Es soll nicht so tönen, als ob ich mich beklage.»

Bencic hatte sich vergangenes Wochenende schon aufs Training eingestellt, als die Meldung kam, dass ein Passagier ihres Flugs von Abu Dhabi nach Melbourne, der Coach Sylvain Bruneau, nach der Ankunft einen positiven Corona-Test abgegeben hatte. Sie ist eine von über 200 Personen, darunter 72 Spielerinnen und Spieler, die sich einer 14-tägigen Isolation unterziehen müssen. Und am 8. Februar beginnt das Australian Open.

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